| Pop fronteriza nennen Kritiker die Arbeiten des mexikanischen Multimedia-Künstlers Rubén Ortiz Torres. Mit opulenter Farbigkeit und ironischen Kontrasten karikiert er den american way of life zu beiden Seiten der Grenze zwischen Mexiko und den USA. Das Fronterilandia ist das Arbeitsgebiet des 38jährigen, der seit 1990 in Los Angeles lebt. Neben seiner Malerei, der Film- und Videoproduktion ist er seit den frühen Neunziger- Jahren mit fotografischen Serien bekannt: in Motivfolgen wie Anbetung der Heiligen Könige, Amerikanische Monarchie und Kosmische Rasse dokumentiert er die Kommerzialisierung und Verkitschung nationaler Embleme und Insignien der Mexicanidad. Foto-Arbeiten von Rubén Ortiz Torres sind vom 29.9.-27.10.2002 auch in der Brotfabrik zu sehen. In Zusammenarbeit mit dem Centro de la Imagen und der Galerie OMR Mexiko-Stadt.
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