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Literatur
Amerika
Mexiko
Lesung
MEXartes-berlin.de
Literatur an der Grenze
Rosario Sanmiguel und Cristina Rivera-Garza
Lesung und Gespräch
(Fokus Mexiko: Grenzgänger)
Eintritt frei
26.09.2002
18:00
Alltag, Armut, Flucht
WWW
mexartes-berlin.de
Grenze bei Tijuana
Rosario Sanmiguel aus Tijuana beschreibt in ihren Erzählungen das alltägliche Leben an der Grenze, den Druck durch den allgegenwärtigen Nachbarn USA und die daraus erwachsenden Identitätszweifel.
Mit den symbolischen Grenzen der Geschlechter spielt Cristina Rivera-Garza, Erzählerin, Poetin und Historikerin, in ihren sprachlich feinen und von Gefühl getragenen Texten. Sie fängt dabei Situationen ein, in denen sich Fragmente des mexikanischen Lebens inner- und außerhalb der Grenzregion spiegeln.

Moderation: Friedhelm Schmidt-Welle, Ibero-Amerikanisches Institut, Berlin

Fokus Mexiko: Grenzgänger

Das „Grenz-Thema“ ist ein spezifisch mexikanisches und doch universales: Mexiko als Ganzes stellt die Grenze zwischen Nord und Süd, zwischen der „Dritten“ und der „Ersten“ Welt dar. Inbegriff dieser Grenze ist die „Linea“ zwischen Mexiko und den USA. Gerade jüngere Autoren beschäftigen sich mit dem Grenzthema aus politischer, kultureller und gender-spezifischer Perspektive. Die Schriftsteller mexikanischer Herkunft in den USA wiederum betrachten die Grenze als Metapher ihrer eigenen Transnationalität. Sie wird so – in den Worten von Néstor García Canclini – zu einem „Laboratorium der Postmoderne“.

Kurator: Manuel Valenzuela, Kulturwissenschaftler und einer der herausragenden Forscher zum Thema Grenze am „Colegio de la Frontera Norte“ in Tijuana, Mexiko

Link Website mexartes-berlin.de