Rosario Sanmiguel aus Tijuana beschreibt in ihren Erzählungen das alltägliche Leben an der Grenze, den Druck durch den allgegenwärtigen Nachbarn USA und die daraus erwachsenden Identitätszweifel. Mit den symbolischen Grenzen der Geschlechter spielt Cristina Rivera-Garza, Erzählerin, Poetin und Historikerin, in ihren sprachlich feinen und von Gefühl getragenen Texten. Sie fängt dabei Situationen ein, in denen sich Fragmente des mexikanischen Lebens inner- und außerhalb der Grenzregion spiegeln.Moderation: Friedhelm Schmidt-Welle, Ibero-Amerikanisches Institut, Berlin Fokus Mexiko: Grenzgänger Das Grenz-Thema ist ein spezifisch mexikanisches und doch universales: Mexiko als Ganzes stellt die Grenze zwischen Nord und Süd, zwischen der Dritten und der Ersten Welt dar. Inbegriff dieser Grenze ist die Linea zwischen Mexiko und den USA. Gerade jüngere Autoren beschäftigen sich mit dem Grenzthema aus politischer, kultureller und gender-spezifischer Perspektive. Die Schriftsteller mexikanischer Herkunft in den USA wiederum betrachten die Grenze als Metapher ihrer eigenen Transnationalität. Sie wird so in den Worten von Néstor García Canclini zu einem Laboratorium der Postmoderne. Kurator: Manuel Valenzuela, Kulturwissenschaftler und einer der herausragenden Forscher zum Thema Grenze am Colegio de la Frontera Norte in Tijuana, Mexiko
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